Laserreinigung nutzt fokussierte Lichtimpulse, um Verschmutzungen, Beschichtungen oder Rost gezielt von Oberflächen zu entfernen. Entscheidend ist der Helligkeits- bzw. Absorptionsunterschied: Die Verschmutzungsschicht nimmt die Laserenergie stärker auf als das darunterliegende Material, erhitzt sich dadurch sehr schnell und verdampft oder löst sich ab. Das Grundmaterial bleibt unberührt, da es die Energie meist reflektiert oder eine deutlich höhere Verdampfungstemperatur besitzt. Es kommen weder Chemikalien noch Strahlmittel wie Sand oder Trockeneis zum Einsatz – nur Licht und eine Absaugung für den abgetragenen Feinstaub.
Nein, sofern der Laser korrekt auf Material und Verschmutzung eingestellt ist. Das Verfahren arbeitet selektiv: Es trägt ausschließlich die Schmutz- oder Beschichtungsschicht ab, ohne das Grundmaterial zu erreichen. Vor jedem Einsatz prüfen wir die passenden Parameter – im Zweifel an einer unauffälligen Probefläche – damit Substrat und Struktur unangetastet bleiben.
Bei gepulster Reinigung wird die Energie in extrem kurzen, hochenergetischen Stößen (Nanosekunden- bis Mikrosekundenbereich) abgegeben. Das ermöglicht eine sehr präzise, materialschonende „Kaltreinigung" mit minimalem Wärmeeintrag – ideal für empfindliche Oberflächen, Denkmäler oder filigrane Bauteile. Dauerstrichlaser (CW) liefern dagegen einen kontinuierlichen, leistungsstarken Strahl. Sie arbeiten bei großflächigem, grobem Rost- oder Schichtabtrag schneller, bringen aber mehr Wärme ins Material ein. Die Wahl richtet sich nach Objekt, Material und gewünschtem Ergebnis – häufig sind gepulste Systeme die richtige Wahl, wenn Präzision vor reiner Flächenleistung steht.
Metalle: Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Messing, Gold
Naturstein & Beton: Sandstein, Kalkstein, Granit, Klinker, Putzfassaden
Holz: auch empfindliche, historische Oberflächen
Jedes Material hat eine eigene Ablationsschwelle – wir stimmen Wellenlänge, Pulsdauer und Energiedichte individuell darauf ab.
Rost und Zunder, alte Lack- und Beschichtungsreste, Graffiti, Ruß- und Brandschäden, Ablagerungen, Patina, Schimmel sowie Öl- und Fettrückstände. Auch als Vorbereitung für Schweißen, Kleben oder eine neue Beschichtung eignet sich der Laser, da er die Oberfläche aktiviert, ohne sie zu verändern.
Ja. Es werden keine Chemikalien, kein Wasser und kein Strahlmittel verbraucht. Es entsteht kein chemischer Abfall und kein Sekundärmüll, der entsorgt werden müsste – der abgetragene Feinstaub wird direkt abgesaugt und gefiltert. Das macht das Verfahren besonders attraktiv für Einsätze mit strengen Umweltauflagen, etwa in Hafennähe, im Denkmalschutz oder auf Wasserschutzflächen.
Laserreinigungssysteme arbeiten in der Regel in Laserklasse 4 – das erfordert klar definierte Schutzmaßnahmen während des Einsatzes (Absperrung des Arbeitsbereichs, Schutzbrillen für alle Anwesenden, geschultes Personal). Bei sachgerechter Anwendung und Einhaltung dieser Maßnahmen ist von der Laserstrahlung selbst außerhalb des abgesicherten Bereichs keine Gefährdung zu erwarten. Im Gegensatz zu chemischen Verfahren entstehen außerdem keine giftigen Dämpfe oder Reizstoffe.
Der Betrieb ist über die Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) und die zugehörigen Technischen Regeln (TROS Laserstrahlung) geregelt. Für Laser der Klassen 3R, 3B und 4 ist ein schriftlich bestellter Laserschutzbeauftragter vorgeschrieben, der die Gefährdungsbeurteilung sowie alle Schutzmaßnahmen verantwortet. Wir arbeiten ausschließlich nach diesen Vorgaben.
Nach einer kurzen Erstanfrage (Foto oder Vor-Ort-Termin) besprechen wir Material, Verschmutzungsgrad und gewünschtes Ergebnis. Bei Bedarf reinigen wir zunächst eine kleine Probefläche, um die Parameter zu bestätigen. Anschließend führen wir die Reinigung direkt bei Ihnen vor Ort durch – mobil, mit eigener Absaugung und wenig Vorbereitungsaufwand auf Ihrer Seite.
Nach einer kurzen Erstanfrage (Foto oder Vor-Ort-Termin) besprechen wir Material, Verschmutzungsgrad und gewünschtes Ergebnis. Bei Bedarf reinigen wir zunächst eine kleine Probefläche, um die Parameter zu bestätigen. Anschließend führen wir die Reinigung direkt bei Ihnen vor Ort durch – mobil, mit eigener Absaugung und wenig Vorbereitungsaufwand auf Ihrer Seite.
Die Betriebskosten liegen deutlich unter klassischen Verfahren, da keine Verbrauchsmaterialien, kein Strahlmittel und keine Entsorgungskosten anfallen. Der konkrete Preis richtet sich nach Fläche, Material, Zugänglichkeit und Verschmutzungsgrad. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme erhalten Sie ein individuelles, transparentes Angebot.
Wir sind mobil unterwegs und kommen mit unserer Technik direkt zu Ihnen – bundesweit nach Absprache, mit Schwerpunkt im Raum Hamburg und Norddeutschland.